Wenn Sie diese Seite aufschlagen

werfen Sie bitte alles vorher gesehene und gelesene über die Ölmalerei über Bord -

oder besser gesagt über die Staffelei hinweg in den großen verstaubten Farbkasten

der Vergangenheit.

Ich habe eine gute Nachricht für Sie:

 

 DIE ÖLMALEREI IST IM 21. JAHRHUNDERT ANGEKOMMEN!

  

Wenn man heute Informationen über die Ölmalerei im Internet einholt

landet man größtenteils im 17. oder 18. Jahrhundert

und wird dabei mit Theorien von Theoretikern überhäuft

die meines Erachtens noch nie Pinsel und Farbe von Nahem gesehen haben,

sondern sich an schon Geschriebenem orientierten.  

 


... es war ein super schöner Tag ... alles hat geklappt ... Foto: Gertrud Pietschmann
... es war ein super schöner Tag ... alles hat geklappt ... Foto: Gertrud Pietschmann

 

Das größte Open Air

 

 Apfel-Maler-Treffen 2017

 

fand am 20. Mai 2017 im KURPARK von BAD SALZSCHLIRF (Nähe Fulda) 

 als Kunstprojekt statt. 

 

Herdin bei den Vorbereitungen für das größte Apfel-Maler-Treffen ...  Foto: Gertrud Pietschmann
Herdin bei den Vorbereitungen für das größte Apfel-Maler-Treffen ... Foto: Gertrud Pietschmann

 

 

Tribus Omina 

 

Seit 1970 widmet sich der Maler Herdin Radtke intensiv der Ölmalerei, studierte und untersuchte nahezu ausnahmslos die Techniken und Arbeitsweisen der Maler vergangener Epochen bis hin zur Moderne.

 

Seit ca. 20 Jahren als freier Dozent in ganz Europa tätig führte Ihn diese Arbeit aus tiefster Praxis heraus

zu der Urformel der Malerei (Tribus Omina):  

 

 

 

Fläche : Linie + fließender Kontrast = 3D-Bild

 

 

Durch die Entwicklung der Pomponistischen Lehrmethode gelingt es Herdin Radtke die - angeblich schwierige und sehr komplizierte - Ölmalerei mit einfachen Regeln didaktisch und methodisch in Büchern und Lehrfilmen zu erklären.

 

Er prägt den Begriff „MODERNE ÖLMALEREI“ und begründet mit dem “OPEN AIR  APFEL-MALER-TREFFEN 2017“

den 1. Tag der Ölmalerei in Deutschland.

 

Die MODERNE ÖLMALEREI gilt als das neue Medium mit dem man sich malerisch dreidimensional, in einer endlosen Form unter Einbeziehung aller bisher dagewesenen Stilrichtungen - von der Klassik bis zur Moderne - ausdrücken kann und bietet somit unbegrenzte Möglichkeiten.

 

Außerdem werden bei dieser MAL-MEDITATION - bedingt durch die Malmethode und Ihr Resultat - Selbstvertrauen, Entspannung und Glücksgefühl auf eine einfache und natürliche Art und Weise erheblich gestärkt.

 

Angepasst an den heutigen Lebens- und Wohnstil kann diese Art der Malerei in den eigenen vier Wänden auf kleinstem Raum ausgeführt werden und ist dank der Lehrmethode leicht erlernbar.

 

 

Somit erlangt die Malerei im 21. Jahrhundert eine neue Identität.

     

Bad Salzschlirf, im Frühling 2017          



Ein Beispiel für die Moderne Ölmalerei: Herdin und der Apfel ...   -   Foto: Gertrud Pietschmann
Ein Beispiel für die Moderne Ölmalerei: Herdin und der Apfel ... - Foto: Gertrud Pietschmann

Bericht über das große Apfel-Maler-Treffen

Außergewöhnliches Künstlerfest in Bad Salzschlirf

 

So etwas hatte Bad Salzschlirf bisher noch nicht gesehen: am Samstag im Kurpark, mit den ersten Sonnenstrahlen begann dort ein seltsames Treiben. Ein antiker französischer Zirkuswagen gezogen von einem Oldtimer rollte auf das Rondell neben der Kurparkbühne mit der Aufschrift TRIBUS OMINA - erste Akademie für Moderne Ölmalerei. Staffeleien, Stühle und Tischchen, Pinsel, Farben, Paletten und Mal-Lappen wanderten durch den Park, getragen von einer bunt gemischten Truppe von Personen, die in allen Sprachen schnatterten … Europa lässt grüßen … Ungefähr neunzig Maler aus den verschiedensten Ländern bauten mit strahlenden Gesichtern voller Erwartung ihre Staffeleien vor der Bühne auf und warteten gespannt auf Meister HERDIN.

 

Der Künstler, Sänger, Fachbuchautor und Malpädagoge, der sich vor 7 Jahren in Bad Salzschlirf niedergelassen hat, war der Initiator des Großen Openair-Apfel-Maler-Treffens. Die Besucher genossen Kaffee und Kuchen. Herdin Radtke, begleitet von Bürgermeister Matthias Kübel betrat die Bühne. Sichtlich stolz auf das was da passieren sollte begrüßte der Bürgermeister herzlich im Namen der Gemeinde mit kurzen und gut gewählten Worten gegen 12.30 Uhr unter der strahlenden Sonne - Petrus hatte es gut gemeint - alle Anwesenden und die noch herbei strömenden Gäste. Dann übernahm Herdin Radtke das Mikrofon und erklärte den 20. Mai zum Tag der Ölmalerei in Deutschland. Gleichzeitig eröffnete er offiziell seine ERSTE AKADEMIE FÜR MODERNE ÖLMALEREI im Kurpark 9 und verkündete den gespannt zuhörenden Gästen und Malern den „TRIBUS OMINA“, die Urformel der 3D Malerei:

Fläche : Linie + fließender Kontrast = 3D-Bild

Langsam schritten dabei Bürgermeister Kübel und Herdin Radtke auf zwei vorne auf der Bühne links und rechts platzierten goldene Käfige zu, öffneten sie gleichzeitig und

zwölf weiße Tauben schwangen sich in die Lüfte. Schnell entschwanden sie den Blicken am strahlenden Horizont. Begleitet vom Beifall der sichtlich berührten Anwesenden trugen sie damit die Urformel der Malerei, Tribus Omina, in die weite Welt hinaus … perfekt und glaubwürdig initiiert.

 

Weiter ging es mit der Vorstellung der drei verschiedenen Musik-Acts: LINDA KA aus der Region – Stefan Schwertfeger BIG SLEEP aus Griechenland und dem phantastischen Chansonnier Fred Lelay mit Bassist Bilbo aus Frankreich. Sie sorgten für die musikalische Untermalung des Malhappenings. Ein Augen und Ohrenschmaus für alle.

 

Meister HERDIN mit Pinsel und Palette in der Hand als Dirigent des Lichtes schritt zu seiner Staffelei und zog alle aktiven Maler und die Besucher in seinen Bann. Wie ein Magier verwandelte er einen Kreis in verschiedene Licht- und Farbfelder, von hellgelb über orange, rot und dunkelbraun, entwickelte daraus eine leuchtende Lichtscheibe - umgeben von einem elegant lebendigen pastellfarbenen Hintergrund.


Weißgelbe Farbe, geschickt links oberhalb des Zentrums der Lichtscheibe aufgetragen und in alle Richtungen vertrieben (dabei entsteht der fließende Kontrast) verzauberte die Lichtscheibe nach und nach in eine strahlende Kugel mit einer leichten Einbuchtung. Gespannt folgten ihm alle Maler in Rat und Tat … die Mal-Aktion war in vollen Gange.

Licht und Schatten, raffiniert eingesetzt, ergaben zum Erstaunen der Beobachter eine Vertiefung aus der dann mit einem Pinselstrich - links hell, rechts dunkel - leicht gekrümmt auf einmal einen Stängel, der wie mit einem malerischen Paukenschlag alles in 

 

 

sekundenschnelle in eine wunderschönen gelb roten Apfel verwandelte. 

Wieder folgten ihm alle Maler voller Eifer, er sprang von der Bühne, huschte zwischen den Reihen und den Malern hin und her, erklärte, zeigte, besserte aus, beruhigte und ermutigte unsichere Mitmaler, um ihre Moral wieder zu stärken. Und das funktionierte!

 

Der Magier der Ölfarben HERDIN zeigte wie man durch das Wissen um Licht, Schatten, Transparenz, der richtigen Pinselführung, dem geschickten Einsetzen von Malmittel und der Verbindung der Farben untereinander auf einer (zweidimenionalen) Leinwand einen dreidimensionalen Apfel malen kann. Das ermöglicht wiederum laut Herdin jede malerische Richtung - von der Klassik bis zur Abstraktion - gekonnt darzustellen und auch seinen eigenen sehr persönlichen Ausdruck auf der Leinwand abzubilden.

Wie durch ein Wunder wurde auf einmal der Kurpark zur Bühne auf der sich Akteure und Zuschauer miteinander vereinten zu einer gemeinsamen malerisch unbeschreiblich schönen Dynamik voller Freude, Spannung, Staunen und Respekt; genau das hatte Herdin Radtke beabsichtigt und nun war auf einmal zu erkennen, was er sich unter einem Gemeinschaftskunstwerk dieser Art vorstellte.

Besonders hervorzuheben wäre die jüngste Teilnehmerin mit 8 Jahren; sie malte zum ersten Mal mit Ölfarben und brachte erstaunliches zu Wege.

Schnell verging die Zeit und nach ca. 4 Stunden Malmeditation summte auf einmal eine Drohne am Himmel, die die malerische Show- Bühne von oben filmte.

Leicht erschöpft aber glücklich und mit strahlenden Augen betrachtete ein jeder zufrieden seinen gemalten Apfel - alle gleich - und doch jeder anders. Wassertropfen, Schmetterlinge, fliegende Blätter, dicke und dünne Streifen, so mancher hatte noch schnell etwas dazu gefügt voller Freude über das Geschaffene.

Nun nahm jeder sein Bild von der Staffelei und stapfte stolz mit seinem Werk zur

nahe gelegenen Wiese; HERDIN dirigierte alle Maler zu einer Spirale und wie eine Blume die auf und zu macht, hoben und senkten alle ihr Bild über den Kopf mit ausgestreckten Armen und das mehrere Male hintereinander … wie eine Welle aus Mensch und Bild … und alles gefilmt und fotografiert mit der Drohne aus der Vogelperspektive. Laut Herdin himmlisches Material mit dem er die Lithographie „APFELSPIRALE“ als Dokumentation zum Event kreieren wird.

Danach beendete ein gemeinsamer Applaus von Malern und Besuchern als Dankeschön an alle Teilnehmer, Helfer, Musiker und besonders an Meister HERDIN, den offiziellen Teil der Veranstaltung, die sicher noch lange in den Gedanken aller nach klingen wird. Alle Bilder werden in einem kleinen Büchlein verewigt und werden Teil einer Wanderausstellung mit dem Titel TRIBUS OMINA in Verbindung mit Herdin's Gemälden.

Schade für alle, die dieses wahre Meisterstück, zusammengesetzt aus hervorragender Malerei, Glücksgefühl, Selbstvertrauen, Spannung, Lebensfreude und Malmeditation als Gemeinschaftskunstwerk nicht miterlebt haben.

 

Die gute Nachricht: Drei Kameras erbrachten ca. 15 Stunden hochwertiges Filmaterial, damit wird HERDIN eine 30minütige Dokumentation produzieren, um dieses einmalige APFEL MALER TREFFEN mit seinem Zauber und der Verkündung des TRIBUS OMINA einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen zu können; auch diese wird dann Teil der Wanderausstellung.

Zitat von Herdin Radtke: „Nächstes Jahr passiert wieder was … immer am vorletzten Samstag im Monat Mai … dem Tag der Ölmalerei … .“



Moderne Ölmalerei. (Acryl war gestern.)


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